Station 8 Geologiepfad Malbun: Entstehung des Sass-See

Keine Angabe zur Schwierigkeit verfügbar.

Tourinfos

Wegbeschreibung

Keine Beschreibung verfügbar.

Anfahrt

Anreise -
Der Sass-See ist eine Doline, die durch eiszeitliche Gletscherablagerungen abgedichtet ist.

Der Saas-See ist ein natürlich entstandener See. Er ist eine Doline, die wie überall in dieser Gegend als Sackungstrichter im Gipsgestein entstanden ist. Über dem Gipsgestein liegt das Lockermaterial das einst am Grunde des Malbun Gletschers mitgeführt wurde. Diese sogenannte Grundmoräne ist ein Gemisch aus Gesteinsbrocken und fein zermalmtem Schlamm. Der Schlamm dichtet die Doline auf natürliche Weise ab und sie kann sich mit Regenwasser füllen, dass unter den Schutt-halden der Berghänge herabfliesst. In dieser Gegend gibt es noch mehr solche mit Wasser gefüllten Dolinen. Das Gebiet hier trägt daher den treffenden Namen «Weiherboda».

 

Info:

Seen verlanden, ob klein oder gross

Es gibt nur zwei natürlich entstandene Seelein in Liechtenstein. Den Saas-See und das Gampriner Seelein. Es entstand bei der Rheinflut im Jahr 1927. Mit der Zeit verlanden diese Seen. Beide Seen werden mit der Zeit mit Schlamm und Pflanzen-resten aufgefüllt und verlanden. Manche Ebenen hier auf „Fluhboden“ sind die Überreste kleiner bereits verlandeter See-lein.

Auch der Bodensee wird eines Tages verlandet sein. Am Ende der Eiszeit reichte er bis Chur. Seither schrumpft er. Gegen-wärtig führt der Rhein 3 Millionen Kubikmeter Sediment pro Jahr in den Bodensee. Er lädt dort täglich so viel Schlamm und Sand ab, wie 800 Lastwagen pro Tag heranschaffen könnten. In etwa 15‘000 Jahren wird der Bodensee damit aufgefüllt und verschwunden sein. 

Medien

Partner