Station 5 Geologiepfad Malbun: Spuren der Eiszeit, wo man hinblickt
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Wegbeschreibung
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Anfahrt
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Gletscher formten während rund zwei Millionen Jahren das Malbuntal. Gletscher entstehen, wenn nicht aller Schnee im Sommer schmilzt. Er häufte sich an und wird unter seinem eigenen Gewicht zu Eis verdichtet. Diese wird beweglich und fliesst langsam zu Tale. Dabei zieht es am Grunde Geröll mit sich und schürft den Felsen ab. So entstanden zur Eiszeit die Talkessel des Haupttals und der Nebentäler. Die Landschaften, die unter dem Eis lagen, sind noch heute gerundet. Die Gebirgsgipfel darüber sind schroff und kantig. Sie liegen über der Schliffgrenze und ragten zur Eiszeit aus der Gletschermasse heraus. Als die Gletscher sich zurückzogen, blieb das Geröll, das sie mitgeführt hatten, liegen. Man nennt es Moräne. Heute sind die Moränen von Wiesen und Wäldern überdeckt.
Info:
Ist die Eiszeit wirklich vorbei?
Das jüngste Erdzeitalter heisst Quartär. Es dauerte zwei Millionen Jahre. Nachdem die Erde zuvor Millionen von Jahren lang wärmer und überall eisfrei gewesen war, drangen im Quartär die Gletscher auf vielen Landmassen vor. Beim letzten Höchststand des Eises, vor etwa 20´000 Jahren waren die Alpentäler so sehr mit Gletschern gefüllt, dass nur noch die höchsten Bergketten aus den Eismassen ragten. Auch wenn die Gletscher heute bedeutend kleiner sind, gibt es doch im-mer noch grosse Eismassen auf einigen Landmassen der Erde. Erdgeschichtlich betrachtet leben wir daher noch heute im Quartär also im Zeitalter der Eiszeiten.
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