Station 13 Geologiepfad Malbun: Warum gibt es Quellen?

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Anreise -
An einer Schichtgrenze tritt am «Wasserkopf» Quellwasser aus.

Unter den Geröllhalden und Gras bedeckten Steilhängen über dem Wasserkopf befinden sich Schieferton. Regenwasser kann in zahlreiche Risse in den Kalk und Dolomit der Gipfelregion eindringen und trifft schliesslich auf die kaum durchlässigen Schieferton darunter. Auch Regenwasser, das auf das Gras bedeckte Geröllhalde fällt, sickert bis auf diese undurchlässige Schicht. Dort, wo die Schicht die Oberfläche erreicht. Dort tritt das Regenwasser als Quellwasser aus.

 

Info:

Vom Wasserkreislauf, Meersalz und Gips im Malbun

Wasser befindet sich in einem ewigen Kreislauf. Das Regenwasser, das in Malbun fällt, verdunstete vor einigen Tagen aus dem Atlantik und wurde als Wasserdampf mit der Westwindströmung nach Europa transportiert. An Wetterfronten und an Gebirgshängen entstehen aus dem Wasserdampf Wolken. Das ehemalige Meerwasser fällt als Süsswasser aufs Land und fliesst schliesslich ins Meer zurück. Dabei löst es Stoffe aus dem Gestein heraus und trägt durch sogenannte chemische Verwitterung zum Abtragen der Berge bei. Beim Verdunsten bleiben diese Stoffe als Salz im Meer zurück. Daher ist Meer-wasser salzig. Unter speziellen Bedingungen kann in einem Meeresbereich sehr viel Wasser verdunsten und es bilden sich Salzkrusten. So entstanden die Gipsgesteine, die wir in der Gegend um den Sass-See antreffen.

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